Blackjack als Heimspiel


Spieleabende sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung mit großem Unterhaltungswert. Wenn Sie in Ihrem Freundeskreis als nächster Gastgeber auserkoren sind und Ihre Freunde in die spannende Welt des Blackjack entführen wollen, erfahren Sie hier, wie Sie am besten einen Blackjackabend zu Hause organisieren. Blackjack ist leichter zu erlernen als Poker und durch gewisse Strategien nicht so glücksabhängig wie Roulette. Den größten Spaß werden Sie haben, wenn Sie ein Ambiente schaffen, das dem in einem Kasino ziemlich nahe kommt.

 

Natürlich müssen Sie nicht extra einen Original Blackjacktisch in den Maßen 36 x 72 x 30 Inch besorgen. Ein normaler Esstisch reicht für diesen Zweck vollkommen. Zur weiteren Ausstattung gehört ein Kartenspiel, bestehend aus 52 Blatt. Sie können dafür ein normales Rommé- oder Canastablatt verwenden, aus dem die Joker entfernt wurden. Es sollte noch nicht sehr abgegriffen sein, damit die Karten schön gleiten. In Kasinos wird Blackjack üblicherweise mit 2, 6 oder 8 Blättern gespielt, damit das Zählen der Karten erschwert wird. Wenn Sie der Kasinoatmosphäre ziemlich nahe kommen wollen, sollten Sie die Anschaffung eines Kartenschlittens in Erwägung ziehen. Diese gibt es mittlerweile schon günstig in den Spielwarenabteilungen der Kaufhäuser zu kaufen. Wenn Sie mit Ihren Freunden nicht um echtes Geld spielen wollen, brauchen Sie auch noch Einsatzmittel. Das kann das Spielgeld aus ihrem Monopoly-Spiel sein oder ein handelsüblicher Jetonsatz eines Roulette-Spiels. Damit sind Sie gut ausgerüstet für einen Blackjackabend zu Hause.


Als Nächstes sollten Sie mit Ihren Freunden klären, wer die Rolle des Croupiers, auch Dealer genannt, übernimmt und nach wie vielen Runden er abgelöst wird. Auch bei den Regeln gibt es verschiedene Varianten, die vorher festgelegt werden sollten. Dazu zählen zum Beispiel Höchst- und Mindesteinsatz. In öffentlichen Kasinos beträgt der Höchsteinsatz in der Regel das Zehn- bis Zwanzigfache des Mindesteinsatzes. Wenn Sie also mit einem Mindesteinsatz von 1 Euro spielen, würde der Höchsteinsatz 10 bis 20 Euro betragen. Auch die Gewinnauszahlung für ein Blackjack, das heißt 21 Augen mit zwei Karten, schwankt von Kasino zu Kasino. Üblicherweise wird das Anderthalbfache des Einsatzes gezahlt. Bei der Variante Charity-Blackjack wird sogar das Doppelte des Einsatzes gezahlt. Dafür verliert der Spieler seinen Einsatz im Fall von „push“, das heißt Spieler und Croupier haben die gleiche Punktzahl. Weiterhin muss bestimmt werden, wann der Dealer eine Karte kaufen muss und wann nicht. Üblicherweise herrscht in Kasinos die Regel, dass ein Croupier immer kaufen muss, wenn er noch nicht 17 Punkte hat. Hat er diese erreicht, darf er nicht mehr kaufen.
Nachdem all dies geklärt wurde, kann das Spiel beginnen. Alle Spielteilnehmer legen, am besten in einem markierten Feld, den Betrag, den sie für dieses Spiel setzen wollen.

 

Anschließend verteilt der Dealer an alle Spielteilnehmer und zuletzt an sich selbst im Uhrzeigersinn und links von ihm beginnend eine Karte, die für jeden sichtbar offen auf den Tisch gelegt werden. Dieser Vorgang wird dann wiederholt, sodass alle Spieler zwei offene Karten haben. Eine Ausnahme bildet die letzte Karte des Croupiers. Diese bleibt verdeckt. So können die Spieler den genauen Wert der Dealerkarten nur schätzen. Für den weiteren Spielverlauf gibt es nun die folgenden Möglichkeiten:

 

  • Ein Spieler hat ein Blackjack, das heißt ein Ass und eine Karte mit dem Wert 10 (10, Bube, Dame König). Ist die offene Karte des Dealers kein Ass und keine Zehn, hat der Spieler sofort gewonnen. Sein Gewinn wird ihm ausgezahlt und er kann nicht weiter am Spiel teilnehmen. Der Dealer wendet sich dem nächsten Spieler zu.

 

  • Dieser hat eine 5 und ein 6 und somit 11 Punkte. Er hofft, als nächste Karte einen 10er Wert zu erhalten und verdoppelt seinen Einsatz. Bei Einsatzverdoppelung erhält man noch genau eine Karte. Der Croupier gibt dem Spieler eine weitere Karte und tatsächlich ist es eine Zehn. Er hat nun 21 Punkte. Dies ist kein Blackjack. Der Spieler muss nun auf das Ergebnis des Croupiers warten. Seine Aussichten sind blendend, denn er kann nicht mehr verlieren. Erreicht der Dealer ebenfalls 21 Punkte, ist dies ein „push“ und er geht mit plus minus Null aus dem Spiel.

 

  • Der Croupier wendet sich dem nächsten Spieler zu. Seine beiden Karten sind ein Bube und eine Dame. Da beide den Wert 10 haben, entschließt sich der Spieler zu teilen. Auch dies verlangt wie beim Verdoppeln eine Einsatzerhöhung um den anfänglichen Betrag. Teilen kann man immer, wenn beide Karten den gleichen Wert haben. So kann man in einem Spiel mit zwei bis maximal vier Händen gegen den Dealer antreten. Im Unterschied zum Verdoppeln kann der Spieler nun nicht nur eine Karte kaufen, sondern beliebig viele für jede Hand. Eine Ausnahme bildet das Teilen von zwei Assen. Dann kann man nur noch eine Karte kaufen. Jedes Blackjack, das durch Teilen erzielt wird, erhält nicht den Blackjack-Bonus. Allerdings schlägt dieses Blatt jedes 21-Punkteblatt mit mehr als zwei Karten.

 

  • Der Croupier wendet sich dem nächsten Spieler zu. Dieser entschließt sich, eine weiter Karte zu kaufen und kommt über 21 Punkte. Er hat sich überkauft („bust“). Sein Einsatz wird vom Croupier eingezogen und das Spiel ist für ihn beendet.

 

  • Sind alle Spieler in dieser Art bedient, wendet sich der Croupier seinem eigenen Blatt zu. Hier gibt es folgende Möglichkeiten:

 

  • Der Croupier hat ein Blackjack. Alle Spieler verlieren ihre Einsätze, bis auf die, die ebenfalls ein Blackjack haben. Sie spielen unentschieden und erhalten ihren Einsatz zurück.

 

  • Der Croupier überkauft sich („bust“). Alle Spieler haben gewonnen und erhalten ihren Gewinn in Höhe ihres Einsatzes 1:1.

 

  • Der Croupier hat ebenso viele Punkte, wie ein Spieler („push“). Das bedeutet unentschieden und der Spieler erhält seinen Einsatz zurück.



Sind alle Gewinne bezahlt und Verluste eingezogen, beginnt ein neues Spiel. Wenn Sie nur mit einem Blatt von 52 Karten spielen, sollten Sie die Karten vor dem nächsten Spiel gut mischen.

 

 

 

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Testen Sie Ihr Wissen
• Das Szenario:

Der Dealer hat eine aufgedeckte Karte zwischen 7 und Ass, und Sie haben insgesamt 16.


• Die Frage:

Was ist die optimale Strategie in diesem Szenario? Sollten Sie eine weitere Karte verlangen, passen oder verdoppeln?


  • Eine weitere Karte verlangen, weil der Dealer in die Nähe von 21 kommen könnte.
  • Passen, da Sie eventuell über 21 gehen, mit einem Gesamtwert von 16.
  • Verdoppeln, weil es nur noch eine weitere Karte gibt.

 

Der richtige Spielzug ist hier, eine weitere Karte zu verlangen. Obwohl Sie mit dieser Strategie oft über 21 gehen werden, wird der Dealer am Ende eine höhere Hand als 16 haben und Sie schlagen, wenn Sie passen. Verdoppeln wird nicht empfohlen, weil Sie Ihren Einsatz verdoppeln müssen, und die Wahrscheinlichkeit, über 21 zu gehen, hoch ist. Die meisten Spieler hassen 16, da es die schwierigste Hand ist, um zu entscheiden, ob man passt oder eine Karte nimmt. Abenteuerfreudigere Spieler nehmen immer noch eine Karte, während die Ängstlichen eher passen.